Exhibitions

Am 6.6.2014 in Buchenau im

Haus der Ge(h)zeiten

nicht korrekt in dieser Anzeige ist, dass ich Seminare in schamanischen Reise gebe. Ich bin keine Schamanin. Vielen Dank für deine Gastfreundschaft, Anja.

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Benefizausstellung für Fukushima

einladung-fukushima Fukushima-Artikel

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Ist wahr, was wahr ist?

Einladung Landrat

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Laudatio von Frau Stichnothe-Botschafter anlässlich der Begrüßung zur Eröffnung der Ausstellung „Ist wahr, was wahr ist?“ Mittwoch, 22. Juni 2011, 18 Uhr Landratsamt Marburg Dank an Landrat! Begrüßung der Künstlerinnen Gabriele Langfeldt-Feldmann, Hilde Genz Erstes Zitat: „Schenk dem Kind einen Farbkasten zu Weihnachten – das hat doch Talent zum Malen – so fing es an …“ Zweites Zitat: „Ich habe sicher Probleme, ein „schönes“ Bild zu malen. Wenn ich jemals einen Apfel porträtieren sollte, so würde sicher ein Wurm heraus schauen oder es gäbe irgendwelche faulen Stellen“ (Zitat- ende). Meine sehr verehrten Damen und Herren, ganz herzlich möchte auch ich Sie heute Abend hier begrüßen, freue mich sehr, dass ich einige Worte zu den hier gezeigten Arbeiten und zu der anwesenden Künstlerin sagen darf. Sie haben gemerkt, dass die Künstlerin durch die Kurzzitate die Eröffnung selbst einleiten konnte. Sie wird später auch noch mit Ihnen direkt sprechen … Und so wie ich die Künstlerin kennengelernt habe, freut sie sich schon jetzt darauf! Aber vielleicht wollen Sie ja zunächst einfach nur eintauchen in die spezifische Bildwelt der Gabriele Langfeldt-Feldmann und einen kleinen gedanklichen Ausflug mit mir zusammen wagen. In Marburg ist sie keine Unbekannte, ist seit längerer Zeit regelmäßiger Ausstellungsgast bei den Kunsttagen Marburg-Biedenkopf, aber erstmals hier im Landratsamt, wenn ich das richtig weiß. Teilnehmerin bei der internationalen Marburger Sommerakademie seit 2002 mit hervorragenden Ergebnissen nach Kursbesuchen bei John Fischer, Emö Simonyi oder Ana Laibach; alles Dozenten, die in ihrer spezifischen Art hoffentlich gute Lehrer waren und nicht nur Strukturen in Form und Farbe gelehrt haben, sondern auch die Talente der Kursteilnehmenden gefördert. Für Gabriele Langfeldt-Feldmann kann man hier sehr Positives vermelden, denn sie setzt visuell–ästhetische Beziehungen zur Wirklichkeit in einer sehr feinen, nuancierten Weise ihrer Malerei um. Malerei hat mit Farbe zu tun und Farbe ist bei Gabriele Langfeldt-Feldmann nicht nur ein bedeckendes, äußeres Element, sondern Farbmaterie; Materie, die aus ihrer Erstarrung erwacht und häufig noch mehr: Farbe ist gleichsam materialisiertes Licht! Dies spürt und sieht man. Digitale Arbeiten sind eines ihrer Steckenpferde  –  sicherlich begünstigt durch ihre Tätigkeit in der eigenen Werbeagentur, denn gut 15 Jahre   Bildbearbeitung prägen, eröffnen für den künstlerischen Bereich in digitaler Form aber natürlich völlig neue Möglichkeiten: Werfen Sie einen Blick auf Arbeiten, die mit Fotoklammern an den Metallstangen adäquat befestigt sind; es handelt sich hier schlichtweg um Explosionen. Fotografien mit Strukturen liegen dabei zugrunde. Teilweise fünfzig bis sechzig verschiedene digitale Schichten werden hier komponiert, um diese Exponate später so aus dem Drucker laufen zu lassen. Und jede neue digitale Berechnung bleibt während des Entstehungsprozesses spannend, da sie nicht immer kalkulierbar ist und die Künstlerin mit dem jeweiligen Ergebnis teilweise ad hoc weiter arbeiten bzw. darauf reagieren muss – doch dies ist nicht hinderlich, ganz im Gegenteil! Es ist genau dieser Prozess, das Entstehen des Neuen, Unkalkulierbaren, das die Künstlerin reizt. Sie lässt sich gern auf Experimente ein! Experimente spielen auch bei einem weiteren Wesenszug ihrer Arbeitsweise eine Rolle: Experimente mit zunächst ungewöhnlichen Materialien: Asphalt und Bienenwachs zum Beispiel oder Wellpappe. Schaut man aufmerksam die Exponate an, so finden sich diese Materialien neben anderen z. B. in der Arbeit „Kraftlose Frauenpower“ oder „Men at work“ im oberen Teil der Ausstellung. Die hier verwendeten Materialien weisen auf ein in den letzten Jahren durchgängiges künstlerisches Prinzip hin: das Prinzip der Collage oder besser des Mixed Media. Hier werden Motive, Versatzstücke, Fragmente aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst, einzeln betrachtet und neu zusammengefügt. Durch diese Art der Arbeit erzielt sie neue, spannende Ergebnisse, verschiedene Materialien decken verschiedene, neue künstlerische Wahrheiten auf. Wahrheiten, die hinter der Oberfläche stecken und das Eigentliche sind, was Gabriele Langfeldt-Feldmann interessiert. In sehr feinsinniger Manier gelingt es der Künstlerin, hinter die Kulissen zu schauen, zu hinterfragen, bestimmte, für sie relevante Tatsachen aufzudecken und neu komponiert dem Betrachter vor Augen zu führen. Diese Form der Collage ist ja ein quasi politischer Ansatz im Kunstschaffen – und dieser Ansatz zeigt sich auch in der Themenwahl der ausgestellten Arbeiten: Kulturschock / gestrandete Krieger / Oma sagt, alles wird gut / und andere Exponate drücken es im Titel aus. Geschichten erzählt sie in vielen Arbeiten, Geschichten, in denen es immer auch um Menschen geht. Einmal  positiv, einmal nachdenklich, aber nie entmutigend. Wie sagte sie eingangs: „Ich habe sicher Probleme, ein ‚schönes’ Bild zu malen. Wenn ich jemals eine Apfel porträtieren sollte, so würde sicher ein Wurm heraus schauen oder es gäbe irgendwelche faulen Stellen“. (Zitatende). Gabriele Langfeldt-Feldmann ist eine Künstlerin aus dem Marburger Raum, der allein aber nicht ihren Horizont markiert; auch andere Städte und Landstriche auf der Welt spielen bei ihr eine große Rolle: Wenn man ein wenig neugierig auf ihre Biografie schaut, so fällt auf, dass sie unterwegs ist. London etwa, wo sie an einer internationalen Akademie spezielle Erfahrungen in Sachen Farbe sammelte. Und sonst hat sie ihre Fühler auch außerhalb Europas ausgestreckt: Mexiko, die USA oder der asiatische Raum – mit der Tradition auf der einen Seite und der ungeheuer schnellen Entwicklung auf der anderen Seite – gaben Impulse. Japan, Korea, Taiwan und China – Länder und Kulturen, die eine nicht zu unterschätzende Rolle für ihre Bildsprache spielen, die Spuren hinterlassen haben und sich in ihrer Bildwelt auf die eine oder andere Weise wiederfinden lassen. Erfahrungen mit und Erlebnisse an diesen besonderen Orten der Welt fließen ein. Formate, Farbwahl und Technik begünstigen dabei natürlich bestimmte Ideen. Doch es ist bei ihr sicherlich nicht so, dass die Bildidee einmal entsteht, im Atelier oder an anderem Ort umgesetzt wird und die Arbeit damit beendet – nein, weit gefehlt. Es ist häufig die Innensicht, die die Künstlerin fasziniert, sie braucht die Überarbeitung, Übermalung des Sujets, auch in den Kompositionen digitaler Art. Sie ist gespannt darauf, was sich Neues entwickelt und liebt das Experiment sowohl mit der Farbe als auch in der Form. Für manche Arbeit braucht es länger, bis die Künstlerin damit zufrieden ist. In direkter Korrespondenz stehen Arbeiten der Künstlerkollegin Hilde Genz:  der Kopf aus Keramik mit dem Titel „Betonkopf“, der eher wie ein Helm wirkt. Keramik trifft Farbe, Farbe trifft Standhaftigkeit und geheimnisvolle Tiefe … Oder nehmen wir die kleineren Krieger mit den Schilden: hier nimmt Gabriele Langfeldt-Feldmann Anleihe, verarbeitet die Motive ganz eigen weiter und hat die Krieger im Hochformat künstlerisch für die bevorstehenden Kunsttage neu positioniert – freuen Sie sich schon jetzt auf die kommenden Kunsttage im August 2011. Da werden Sie die Krieger anders zu sehen bekommen! Meine Damen und Herren, ehe ich mit meinen Überlegungen schließe, möchte ich Sie ganz herzlich einladen, mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen, und Sie herzlich auffordern, sich mit Gabriele Langfeldt-Feldmann in die Tiefen der Malerei zu stürzen, mit ihr über ihre Sichtweisen der hier vorgestellten Arbeiten zu sprechen und sich ein wenig von der Kunst treiben zu lassen. Ganz konkret kann das passieren bei der Arbeit: „Killerbienenhausfresser frisst Killerbienenhaus“ – eine der neuesten Entwicklungen in der künstlerischen Arbeit von Gabriele Langfeldt-Feldmann. Sie wird im Anschluss selbst zu dem Bildentstehungsprozess etwas sagen. Nutzen Sie also die heutige Gelegenheit zum Kunstgespräch! Doch eines noch: Auch wenn es bis Weihnachten noch ein wenig hin ist: Seien Sie bei der Auswahl der Geschenke umsichtig und schenken einem Kind in Ihrer familiären Umgebung vielleicht auch einen Farbkasten – Sie fördern damit das Talent zum Malen, stärken die Teilnehmerzahlen der Marburger Sommerakademie und wir treffen uns in einigen Jahren dann wieder hier zu einer neuen Ausstellungseröffnung …

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Dialog

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Ganz schön schräg

ausstellung

Dieses Bild (und noch 2 andere) war zu sehen während der Kunstage in Marburg vom 15.8. bis 23.8. 2009, Motto: ganz schön schräg . Dieses Bild ist Teil eines Projektes, das Arbeiten der Keramikkünstlerin Hilde Genz aus Biedenkopf auf eigene Weise interpretiert. Die Skulptur von Frau Genz sehen Sie auf dem Foto unten rechts

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